kritiken
AMADEUS TRIO (11.3. 2026)
Besprechnung der CD-Neuerscheinung bei SUPREME CLASSICS
Beethoven, Schubert, Kreisler
Gesanglich, warm und elegant leicht klingt der Wiener Klassikton.
Das AMADEUS TRIO zelebriert dieses Klangideal. Wolfgang David (Violine), Wolfgang Panhofer (Cello) und Bernhard Parz (Klavier) fanden in der Coronazeit zusammen; ihr Debütalbum verbindet nun Beethovens berühmtes „Gassenhauer"-Trio, Schuberts weit gespannte lyrische Bögen und Fritz Kreislers Wiener Schmäh, stets klangschön und mit ansteckender Spielfreude musiziert. (Supreme Classics)
Der FALTER, Printausgabe 11/26 (MDA)
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Wiener Konzerthaus, 1. März 2026. - Bezaubernde Klangschönheit und Wiener Charme - eine Sternstunde der Kammermusik
Mit großem Erfolg kehrte das Amadeus Trio ins Wiener Konzerthaus zurück. Die drei international renommierten Solisten sind als Kammermusiker eine kongeniale Partnerschaft eingegangen.
Schon beim eröffnenden Trio in C-Dur von Joseph Haydn zeichnete sich das Ensemble durch seine besondere Spielfreude und das lebendige Zusammenspiel aus. Vor allem aber war da dieses schwer zu definierende Wienerische Musizieren, eine Mischung aus Gelassenheit, Humor und jener minimalen rhythmischen Elastizität, die Haydns musikalischen Witz förmlich auf das Publikum überspringen ließ.
Beethovens Gassenhauer-Trio op. 11, benannt nach dem berühmten Variationsthema im 3. Satz – einst ein populärer Opernschlager – hat das Amadeus Trio auf der soeben neu erschienenen CD (Supreme Classics) eingespielt. Auch die für Beethoven so charakteristischen Dynamikunterschiede waren durch die außergewöhnliche Klangkultur des Ensembles gekennzeichnet. Der lyrische langsame Satz bezauberte nicht nur durch die besondere Klangschönheit bei den Soli der Streicher – eingebettet in einen ja fast Streicherklang des Klaviers, die ideale Tempowahl ließ die Musik fließend atmen, der facetten- und klangfarbenreiche Variationssatz mit seinem humorvollen Schluss entließ das Publikum nach Standing Ovations beschwingt in die Pause.
Den zweiten Teil des Abends bildete das große, fast 50minütige Klaviertrio von Pjotr Iljitsch Tschaikowski. Hier bewies das Amadeus Trio, dass sein Klang nicht nur Eleganz, sondern auch dramatische Tiefe tragen kann. Es fühlte sich an, als wäre ein ganzes Orchester auf der Bühne.
Besonders im Variationensatz entfaltete sich ein weiter Spannungsbogen: vom beinahe kammermusikalisch-intimen Flüstern bis zu jenen dramatischen Momenten, in denen Tschaikowskys Pathos aufleuchtet, ohne ins Sentimentale zu kippen. Minutenlange ergriffene Stille herrschte im Publikum nach dem finalen Trauermarsch, bevor frenetischer Jubel ausbrach. Wieder begeisterter Applaus – sehr außergewöhnlich für ein Kammermusik-Konzert.
Der Enthusiasmus des Publikums wurde mit Wiener Charme bedankt: Fritz Kreislers „Toy Soldier March“ in der Bearbeitung des Amadeus Trio war ein gelungener Abschluss einer Sternstunde der Kammermusik.
Danach wurde die neue CD (Werke von Beethoven, Schubert und Kreisler erschienen bei supreme classics) präsentiert: eine Aufnahme höchster Qualität.
(klassik-begeistert.de - Dr. Charles E. Ritterband, 1. 3. 2026)
https://klassik-begeistert.de/amadeus-trio-wiener-konzerthaus-1-maerz-2026
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Wien / Konzerthaus: Das Amadeus Trio auf emotioneller Klassiker-Reise
"Kammermusik zum Mitfühlen, in der noch der Duft des dezent-vornehmen Tones vormaligen ‚wienerischen‘ Musizieren zu spüren ist"
Die drei Herrn des heimischen Amadeus Trio haben erst in reiferen Jahren zusammengefunden, um sich seit 2020 mit besonders edler Kamermusik der Wiener Klassik oder Peter I. Tschaikowskys ausladendem A-Dur Klaviertrio und ungemein harmonischem Musizieren viele Freunde zu schaffen. Auf Tourneen oder jetzt wieder im Schubert-Saal des Wiener Konzerthauses. Für das Publikum richtig gustiös wie empfindungsvoll serviert: Haydn, Tschaikowsky, Beethovens „Gassenhauer-Trio“. Dieses geistvoll unterhaltende Werk ist auch auf der aktuell erschienenen CD AMADEUS TRIO (Supreme Classics) zu hören, gefolgt von den weit gedehnten Sätzen von Franz Schuberts feingliedrigem 1. Klaviertrio. Und, zum Schmeicheln, passt Fritz Kreisler schwungvoll mit "Marche miniature viennoise“ und „Syncopation“ fein dazu. So richtige Kammermusik zum Mitfühlen, in der noch der Duft des dezent-vornehmen Tones vormaligen ‚wienerischen‘ Musizieren zu spüren ist. Vor dem Europäischen Song Contest in Wien mag es wohl wertvoll sein, um sich vor dem aufdringlichen Getändel und Getue mit all den angekündigten lärmenden Songs zu wappnen, sich mit Sensibilität zu stärken und in die vielfältigen Schönheiten europäischer Musik und in die Klangwelten vergangener heimischer Kultur einzutauchen.
(Online Merker - Meinhard Rüdenauer, 1.3.2026)
https://onlinemerker.com/wien-konzerthaus-das-amadeus-trio-auf-emotioneller-klassiker-reise
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Concert Celje National Hall, 22.10.2025
... incredible technical brilliance and emotional depth, refined interaction, and dynamic balance,
enabling the full expressive spectrum of the music to shine...
Celeia Institute Celje opened its subscription season at the Celje National Hall and hosted the Amadeus Trio from Vienna at the first concert.
They first presented music created in Vienna itself, performing the first of Beethoven’s three Piano Trios Op. 1. The strong, foundational four-movement work by the young Beethoven resounded with energetic vitality in the faster movements, marked by dynamically contrasting shifts. In the slow movement, Adagio cantabile, the lyrical clarity of the lines and emotional depth came strongly to the fore.
The Amadeus Trio fully unveiled its rich sonic imagination in the stunning Piano Trio in A minor, Op. 50, which Pyotr Ilyich Tchaikovsky composed In memory of a great artist—his close friend and mentor Nikolai Rubinstein. The composer’s only piano trio, broadly divided into two parts with the second being a monumental set of eleven variations, captivates with its dense textures, dynamic range, and beautiful melodies.
In the performance by the Viennese musicians, we could admire their incredible technical brilliance and emotional depth, refined interaction, and dynamic balance, enabling the full expressive spectrum of the music to shine - through delicately nuanced phrasing as well as dramatically intense outbursts.
The Amadeus Trio from Vienna is an exceptional ensemble of masters of the Viennese sound, who, with technical perfection, expressive depth, and a noble, mature interpretation, brought to the audience an impressive sonic cultur - one that listeners would undoubtedly wish to experience more often.
(Ars Radio Slovenia - Polona Kovačič, 22.10.2025
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Wiener Konzerthaus 13.10. 2024
Wiener Konzerthaus - ein neues Klaviertrio aus Wien mit Amadeus in klassische Höhen
"Eine neue Kammermusik-Formation hat sich in Wien vorgestellt – und hat auf Anhieb das Publikum voll überzeugt. Eine Überraschung, da die österreichische Pflege der heimischen Schaffenden in den letzten Jahren nach und nach an Qualitäten und Persönlichkeiten verloren hat. Drei Wiener Solisten, bestens eingespielt, perfekt auf einander abgestimmt, haben sie sich nun als exzellentes Klaviertrio im Wiener Konzerthaus präsentiert.
Als AMADEUS TRIO wird nun Klassik pur in aller Schönheit aus Wien in die Konzertsäle der Welt abgeliefert. Violine und Cello klingen wie aus einem Guss, die Klangfarben sind rein, weich, transparent, immer neue Klangfantasien lassen aufhorchen, feingliedrig wird gedacht, ein lieblicher Atem ist zu spüren. Somit: Höchst delikates Muszieren voll Empathie wird geboten. Und der ‚Amadeus‘ dazu: keine Schande, österreichische Kulturgeschichte – und klingt auch gut in den Ohren japanischer oder amerikanischer Musikfreunde."
(Online Merker - die internationale Kulturplattform 15.10.2024)
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Minoriten Wels 21.10.2024
Ein "Hochamt" der Klaviertrio-Musik -
Auf den Punkt gebracht
Das AMADEUS TRIO feierte im Kulturzentrum des ehemaligen Sakralraums der Welser Minoritenkirche eine Art „Hochamt“ der prominenten Klaviertrio–Literatur. Denn auf dem Programm des Abends standen mit Joseph Haydns Klaviertrio Nr. 39 samt dessen berühmtem „Alla Zingarese“–Finale, Beethovens „Geistertrio“ op. 70/1 und Mendelssohns Klaviertrio in d-Moll gleich drei Höhepunkte des Genres, die eine beachtliche Zahl an Besuchern anlockten.
Technisch jederzeit in der Lage, ein hohes, den anspruchsvollen Werken entsprechendes Niveau auszuspielen, beeindruckte das Trio auch mit dem klugen Programm-Aufbau.
Darin spürten sie einer Entwicklung nach: Sie führte von der klar ausgewogenen, „klassischen“ Form des Haydn–Opus über den mehr individuell-expressive Gestaltung bevorzugenden Beethoven zu Mendelssohns purer Romantik, die zu melodiösem Schwärmen einlädt. Das alles wurde auf den Punkt gebracht.
So entsprach Haydn ... einem Klang–Ideal, überzeugte Beethoven mit Dramatik und beglückte Mendelssohn mit schwelgerischer Melodik.
Mit heftigem Applaus erklatschte sich das Publikum drei Zugaben ."
(Oberösterreichisches Volksblatt 22.10.2024)
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